Die zweiteilige Filmreihe erweitert die Fragen der Ausstellung um filmische Perspektiven auf Familie und Zugehörigkeit. Die ausgewählten Werke thematisieren, wie das Kino versucht, familiäre Beziehungen und Figuren sichtbar und verständlich zu machen – und wie dieser Versuch oft auch scheitert. Familie erscheint dabei nicht als eindeutige Konstellation, sondern als etwas zugleich Vertrautes und Fremdes: emotional aufgeladen, vielschichtig und oft schwer zu fassen.
Ausgehend von Mutter-Tochter-Beziehungen, rassifizierten und diasporischen Erfahrungen, Exilgeschichten sowie lückenhaften Archiven erkunden die Filme, wie bewegte Bilder den Wunsch ausdrücken, den Menschen, die uns am nächsten stehen, näherzukommen und sie besser zu verstehen. Im Zusammenspiel von Erinnerung, Performance und fragmentarischem Erzählen untersuchen sie die Grenze zwischen dem, was Bilder sichtbar machen können, und dem, was sich einer eindeutigen Darstellung entzieht.
PROGRAMM SONNTAG
Connected, While Elsewhere
19:00–20:20 Uhr
21:00–21:30 Uhr
Sprachen
Originalsprache mit englischen Untertiteln